Bochumer für das Musikzentrum

Auf dieser Webseite finden Sie einige Fakten über das Projekt Musikzentrum Bochum. Klicken Sie einfach auf eine der Behauptung um unsere Fakten dazu zu lesen.

Behauptung: Die Stadt spart, wenn das Musikzentrum nicht gebaut wird…

Fakt ist:
Sollte das Zentrum nicht gebaut werden, spart die Stadt lediglich einmalig den Eigenanteil von 2,4 Mio. EUR für das Musikzentrum und 2,17 Mio. EUR für die Jahrhunderthalle und jährlich 300.000 EUR zusätzliche Betriebskosten für das Musikzentrum sowie 400.000 EUR für die Jahrhunderthalle.

In 10 Jahre hätten wir damit 7 Mio. Betriebskosten gespart, aber mindestens 40 Mio. verloren:

  • 16,53 Mio. Förderung für das Musikzentrum durch Land und EU
  • 14,3 Mio. private Spenden (inkl. 2 Mio. Sparkasse/ Stadtwerke) für das Musikzentrum
  • 9,45 Mio. Investitionskosten des Landes für die Jahrhunderthalle plus die zu erwartenden wirtschaftlichen Effekte durch den Impuls, den das Musikzentrum für Stadtentwicklung und Aufwertung der Innenstadt bringen würde (Stichwort: Umwegrentabilität)

Behauptung: Schulen und Straßen werden nicht saniert, weil das Geld ins Musikzentrum fließt…

Fakt ist:

Alle Fördermittel sind zweckgebunden. Wenn das Musikzentrum nicht gebaut wird, kann das Geld nicht für Schul- oder Straßensanierungen verwendet werden. Es kann gar nicht in Bochum eingesetzt werden!

In den vergangenen Jahren wurden außerdem bereits mehr als 100 Mio. EUR in Schulneu- und umbauten investiert.

Behauptung: Die Stadt kann sich die Betriebskosten für das Musikzentrum nicht leisten…

Fakt ist:

  • Die gebäudespezifischen Betriebskosten für das Musikzentrum sind mit 650.000 EUR im städtischen Haushalt veranschlagt. 350.000 EUR davon kommen aus dem Etat der BoSy (Kostenumwandlung durch gesparte Transporte, Mieten, Technikaushilfen etc.)
  • Zusätzliche Kosten zum jetzigen Stand nur 300.000 EUR, aber für das gesamte Haus; also auch Nutzung durch Musikschule, freie Gruppen, Chöre, Schüler, etc.

Behauptung: die Betriebskosten für die Jahrhunderthalle betragen 3-5 Mio. EUR jährlich…

Fakt ist:

Die städtischen Unterhaltskosten für die Jahrhunderthalle betragen jährlich 400.000 EUR, was sich bis zur Übernahme durch die Stadt 2023 nicht ändern wird (der Rest wird weiterhin vom Land gezahlt)

Behauptung: Es gibt genug Konzerthäuser im Ruhrgebiet…

Fakt ist:

Wir bauen kein Konzerthaus, keine Philharmonie, keinen elitären Tempel für die Hochkultur, sondern eine Bildungseinrichtung, eine Begegnungsstätte für alle Bochumer Bürger und eine adäquate Spiel- und Probenstätte für die Bochumer Symphoniker und die Musikschule.

Behauptung: In Zeiten knapper Kassen müssen wir vor allem in Bildung investieren, nicht in Hochkultur…

Fakt ist:

Bildung und Kultur ist kein Gegensatz, sondern ein untrennbares Paar. Musikalische Bildung ist schon jetzt ein zentraler Bestandteil der Arbeit der Bochumer Musikschule und der Bochumer Symphoniker und wird Kernstück des Angebotes des Musikzentrums sein.

  • Studien belegen, dass die Beschäftigung mit Musik die geistige und soziale Entwicklung von Kindern extrem befördert
  • Schon jetzt erreichen die Bochumer Symphoniker jährlich über 10.000 Schüler mit ihren Educationprojekten, die Musikschule hat über 11.000 Schüler plus hunderte Kinder im JekiProjekt – diese Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird sich durch die besseren Bedingungen im Musikzentrum noch steigern.

Behauptung: Der Stadt geht nichts verloren, wenn das Musikzentrum nicht gebaut wird….

Fakt ist:

  • Für 2,4 Mio. EUR Eigenanteil bekommt die Stadt ein Musikzentrum im Wert von 33 Mio. EUR geschenkt
  • Sollte das Zentrum nicht gebaut werden, muss die Stadt Investitionen von mindestens 5 Mio. EUR tätigen um die Probenstätte der Bochumer Symphoniker so um- bzw. neu zu bauen, dass die Arbeitsschutzbedingungen eingehalten werden. Es geht hier auch um die Arbeitsbedingungen von über 100 städtischen Mitarbeitern!
  • Wenn man nicht investiert und Bochum auch noch die letzten Anziehungspunkte nimmt, ist die Abwärtsspirale nicht mehr aufzuhalten:
  • Es werden sich weniger neue Firmen ansiedeln, es werden weniger Arbeitsplätze geschaffen, es wird weniger gut verdienende Mitarbeiter geben, es wird weniger Kaufkraft in den Bochumer Einzelhandel fließen, die Einwohnerzahlen werden sinken, es wird noch weniger Kinder geben, es werden noch mehr Schulen geschlossen…